Aktuelles 9. September 2008
Senkungen Sie Ihren Energieverbrauch durch die Optimierung der Klimaregelung!
Der Erwerbsgartenbau ist durch die überwiegende Nutzung fossiler Energieträger besonders vom Anstieg der Energiepreise betroffen.
In seinem aktuellen Beitrag im „Taspo-Magazin“ zur energetischen Situation im Gartenbau rät Prof. Dr. Hans-Jürgen Tantau dazu, zunächst Einsparpotentiale zu nutzen und dann zu überlegen, ob eine Umstellung auf alternative Energien sinnvoll ist.
Als Beispiele zur Erhöhung der Energieeffizienz werden dabei neben Verbesserung der Bedachung, Dämmmaßnahmen, Energieschirmen, besserer Flächenausnutzung und Anpassung der Kulturführung die Optimierung der Klimaregelung genannt.
Was aber macht eine optimale Klimaregelung aus?
Die Regelung soll im Gewächshaus das für die jeweilige Kultur optimale Klima erzeugen und dabei nicht mehr Energie verbrauchen als notwenig. Dies ist der Fall, wenn die Regelung eine möglichst geringe Abweichung der Ist-Werte von den Sollwerten erreicht, wenn die Temperaturregelung lichtabhängig erfolgen kann und wenn – sofern die Kultur dies zulässt – über die Tagesmitteltemperatur geregelt wird.
Wenn das Energiesparpotential durch bauliche und technische Maßnahmen ausgeschöpft ist sollte man überlegen, ob eine Umstellung auf alternative Energieträger sinnvoll ist. Jede Maßnahme sollte dabei individuell auf den Betrieb abgestimmt sein, eine gute Planung ist dabei besonders wichtig.
Mögliche Energiequellen können dabei zum Beispiel Abwärme, Biomasse, Geothermie, Wärmepumpen oder Solarenergie sein.
Wir beraten Sie gerne über Energiesparmöglichkeiten einer Klimaregelung und über alternative Energien.
Mehr Informationen über Klimaregelungen und ein Anwendungsbeispiel finden Sie hier.